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Set-Bildung als Lohnverpackung in Tschechien

Set- und Bundle-Bildung als Lohnverpackung in Tschechien: aus Ihren Einzelartikeln werden Sets mit eigener Set-EAN

APOOL WERKE fügt verschiedene, fertig verpackte Artikel von Herstellern und Händlern aus Deutschland und Österreich zu Produktsets, Probensets, Starter-Kits, Sortenmix-Trays und Bundles zusammen – an 7 Standorten in Tschechien, nach Ihrer Stückliste und mit Ihrer Set-EAN. Sind alle Komponenten der ersten Charge eingetroffen, sind wir 48 Stunden nach der Abholung startklar. Ein Set aus 3 Teilen inklusive Faltschachtel kostet 35 ct – 70 ct, eines aus 2 Teilen 22 ct – 45 ct, eines aus 5 Teilen 55 ct – 1,10 € (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Kurz gesagt

  • Was: Setbildung als Lohnverpackung – 2 bis 8 verschiedene Artikel je Set, Faltschachtel, Tray oder Banderole, Beileger, Set-EAN, Waage, Umkarton, Palette.
  • Preis je Set: 22 ct – 45 ct (2 Teile), 35 ct – 70 ct (3 Teile), 55 ct – 1,10 € (5 Teile), jedes weitere Teil 6 ct – 12 ct; Musterläufe 14,50 € – 19,00 € je Stunde (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).
  • Kontrolle: Vorlagebrett mit einem Fach je Komponente, Abgleich mit dem Erstmuster alle 100 Sets, Sollgewicht je Set, 100 % Ausgangskontrolle.
  • Kapazität: bis 2.000 Arbeitsstunden täglich in den Hallen, 230 Palettenplätze in Bludov für Komponenten und fertige Sets bis zum Abruf.
  • Nachweis: ein Protokoll je Charge mit gebildeten Sets, Verbrauch je Position, Rest- und Fehlmengen und Bruch.

Wie läuft ein Auftrag in 48 Stunden an?

Zeitachse 48 Stunden: Anruf, Abholung binnen 24 Stunden, Wareneingang mit Buchung jeder Komponente, Stückliste, Erstmuster gewogen am Tag des Wareneingangs, Serienstart am Folgetag am Vorlagebrett, Protokoll, Rücklieferung oder Lagerung
  1. 1 Stunde 0

    Anruf mit Stückliste

    Sie nennen Setart, Stückzahl, Teile je Set und Termin und schicken Stückliste, Fotos des Musters und die Set-EAN an info@apool.de. Elisabeth Zachová klärt Verpackung, Anlieferwege und Lagerwunsch; Ihr Angebot kommt binnen 24 Stunden.

  2. 2 bis Stunde 24

    Spedition holt die Komponenten

    Innerhalb von 24 Stunden ist eine Partnerspedition gebucht – sie lädt bei Ihnen oder direkt bei den Lieferanten der einzelnen Komponenten.

  3. 3 Tag 1

    Jede Komponente gezählt und gebucht

    Jede Teillieferung wird gezählt, fotografiert und unter ihrer Artikelnummer gebucht. Fehlt etwas oder ist ein Karton beschädigt, erfahren Sie es am Tag der Anlieferung.

  4. 4 Tag 1

    Stückliste wird Arbeitsanweisung

    Aus der Stückliste wird eine elektronische Arbeitsanweisung mit einem Foto je Handgriff: Komponente, Menge, Variante, Reihenfolge, Ausrichtung (digital seit 2019).

  5. 5 Tag 1

    Erstmuster gewogen, Fotofreigabe

    Sobald die erste Charge komplett ist, bilden wir die ersten Sets, messen die Sekunden je Handgriff, legen das Gewicht als Referenz fest und senden Fotos. Ohne Ihre Freigabe beginnt keine Serie.

  6. 6 ab Tag 2

    Packplatz mit Vorlagebrett

    Jede Komponente liegt in ihrem Fach auf dem Vorlagebrett – bleibt ein Fach voll. fehlt dem Set ein Teil. Große Serien laufen an Stationen mit je einem Handgriff; bis zu 2.000 Arbeitsstunden am Tag sind in den Hallen verfügbar.

  7. 7 laufend

    Abgleich alle 100 Sets, Sollgewicht je Set

    Nach jeweils 100 Sets liegt ein Set zum Vergleich neben dem Erstmuster; jedes Set geht über die Zählwaage mit Sollgewicht, und vor dem Umkarton prüft eine zweite Person jedes Set per Blick – 100 % Ausgangskontrolle.

  8. 8 nach Abschluss

    Set-EAN, Umkarton, Palette, Protokoll

    Set-EAN und Kartonetikett nach Ihrer Vorlage, Umkarton nach Packschema, Palette nach Lagenbild. Das Protokoll je Charge führt Sets, Verbrauch je Position, Restmengen, Fehlmengen und Bruch auf.

  9. 9 nach Abruf

    Abruf: Rücklieferung oder Lager

    Fertige Sets fahren an Ihr Lager, ein Zentrallager, Ihr Logistikzentrum oder direkt zu Ihrem Kunden. Wer später abruft, lässt Sets und Restkomponenten in Bludov oder Moravská Třebová stehen.

Was umfasst Set-Bildung als Lohnverpackung bei APOOL WERKE 2026?

Sie liefern uns Artikel, die jeder für sich schon verkaufsfertig sind – eine Tube, ein Ladegerät, eine Tafel, ein Ersatzmesser. Wir machen daraus eine neue Einheit, die unter eigener Artikelnummer im Regal steht oder im Versandlager als eigener Bestand geführt wird. Dazu gehört mehr als das Einlegen: Faltschachtel aus dem Flachzustand aufrichten, Tray oder Einleger setzen, jedes Teil in sein Fach, Anleitung oder Karte dazu, Set-EAN aufkleben und die Nummern der Einzelteile abdecken, Deckel zu, wiegen, in den Umkarton, auf die Palette. Am Ende steht ein Protokoll, das Sie mit Ihrer Warenwirtschaft abgleichen können.

Wer eine Firma sucht, die Sets für ihn packt, fragt uns meist mit einem von drei Anlässen an: Ein neues Set kommt ins Sortiment und die eigene Produktion hat keine Handarbeitsplätze. Ein bestehendes Bundle wird größer, als es das eigene Lager nebenbei schafft. Oder ein Handelspartner verlangt kurzfristig eine Setvariante mit eigener Nummer. In allen drei Fällen bleibt die Idee des Sets bei Ihnen; wir übernehmen die Serie. Die einzelnen Bausteine beschreibt die Seite Set- und Bundle-Bildung, die Einordnung im Gesamtangebot der Firma finden Sie auf apool.de.

Wir bilden Sets nur aus fertig verpackten, haltbaren Artikeln – keine Kühlware, keine Tiefkühlware, keine offenen Lebensmittel und keine Primärverpackung von Lebensmitteln oder Kosmetik. Batterien legen wir dem Set bei, ins Gerät setzen wir sie nicht ein – das wäre bereits Montage. Sets bilden wir ausschließlich an unseren sieben Standorten in Tschechien – Personal in Ihr eigenes Lager entsenden wir nicht; die Komponenten holt eine Partnerspedition ab, und die fertigen Sets gehen per Spedition zurück oder bleiben bis zum Abruf bei uns.

Worin unterscheidet sich ein Set von einem Mehrstückpack und von der Auftragszusammenstellung?

Ein Set ist eine feste Kombination verschiedener Artikel mit eigener Stückliste und eigener Set-EAN, die in Serie gebildet und als neue Einheit verkauft oder versendet wird. Entscheidend sind drei Merkmale: Die Teile sind verschieden, die Zusammensetzung ist für alle Exemplare gleich, und das Ergebnis trägt eine eigene Nummer. Fehlt eines davon, handelt es sich um etwas anderes – und meist auch um eine andere Kalkulation.

  • Gleiche Artikel gebündelt – sechs identische Flaschen in Folie, drei gleiche Dosen mit Banderole – sind ein Multipack. Das erledigen wir ebenfalls, allerdings über die Leistung Multipacks in Schrumpffolie auf apool.de.
  • Je Bestellung unterschiedlich zusammengestellte Waren – Artikel A zweimal, Artikel C einmal, weil ein Kunde das so bestellt hat – sind Kommissionierung. Auch dafür gibt es eine eigene Leistung: Kommissionierung und Pick & Pack auf apool.de.
  • Fest kombinierte, verschiedene Artikel mit eigener Nummer – das ist ein Set, und nur darum geht es auf dieser Seite.

Die Abgrenzung ist nicht Formsache. Ein Multipack lässt sich auf Stückzahl und Folienverbrauch kalkulieren, eine Kommissionierung auf Zugriffe je Auftrag. Ein Set dagegen rechnet sich über die Zahl der Teile, die Anzahl der Beileger und die Art der Verpackung – und über die Frage, ob alle Komponenten pünktlich und vollständig da sind.

Welche Setart passt zu Ihrem Vorhaben?

Wir haben die Anfragen der letzten Jahre in neun Setarten sortiert. Jede hat eine feste Abfolge von Handgriffen, eine gemessene Zeit je Set und einen Preisbezug; die Details stehen jeweils auf einer eigenen Seite.

Passt Ihr Vorhaben in keine Schublade, ist das kein Hindernis: Die Setart ist nur der Ausgangspunkt für das Erstmuster. Wie lange ein Set wirklich dauert, messen wir am ersten Exemplar.

Rechnen wir je Set oder je Stunde ab?

Für Serien mit fester Stückliste gilt der Preis je Set. Er enthält das Handling der Faltschachtel, das Einsetzen in den Umkarton und die Ausgangskontrolle. Richtwerte 2026: 22 ct – 45 ct für zwei Teile, 35 ct – 70 ct für drei, 55 ct – 1,10 € für fünf, jedes weitere Teil 6 ct – 12 ct. Wer Sets später wieder in Einzelware zerlegen lassen muss, zahlt dafür 12 ct – 30 ct je Set (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Die Hallenstunde ist die bessere Grundlage, solange niemand die Sekunden je Set seriös schätzen kann: Musterläufe mit wenigen hundert Sets, Rückbau gemischter Bestände, Nacharbeit an bereits gebildeten Sets. Die Hallenstunde liegt bei 14,50 € – 19,00 €, Teilschritte in Heimarbeit bei 11,50 € – 15,00 € (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster). Eilaufträge kosten 15 % mehr, Wochenendschichten 25 %. Beschaffen wir das Verpackungsmaterial nach Ihrer Vorgabe, kommen 8 % Handling auf die Arbeit dazu; den Materialpreis sehen Sie auf dem Beleg.

Der Setrechner arbeitet mit Sekunden je Handgriff und einem Satz von 16,50 € je Stunde. Der Richtpreis je Set enthält Karton-Handling, Umkarton und Ausgangskontrolle – der Setrechner zeigt nur die Handarbeit an Packplatz und Waage. Deshalb liegen die folgenden Beispiele unter dem Richtpreis je Set.

BeispielSekunden je SetStundenHandarbeit je SetTransport hin und zurückLagerungGesamt
8.000 Starter-Kits aus Waiblingen (357 km, 7 Paletten)5412024,7 ct1.536 €–3.516 € (44 ct je Set)
12.000 Sortenmix-Trays aus Ansfelden (155 km, 6 Paletten)6020027,5 ct950 €207 € (9 Paletten, 2 Monate)4.457 € (37,1 ct je Set)
Musterlauf 300 Standard-Sets453,820,6 ct––62 € Handarbeit

Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.

Wie viel Kapazität steht für eine Setserie zur Verfügung?

Die Hallen bieten zusammen bis zu 2.000 Arbeitsstunden je Tag, verteilt auf 7 Standorte mit 24 festen Mitarbeitern und über 1.300 externen Kräften. Ein Standard-Set mit 45 Sekunden Handarbeit ergibt rechnerisch 80 Sets je Arbeitsstunde. Wie schnell eine Serie tatsächlich durchläuft, hängt aber selten an den Stunden, sondern an drei anderen Dingen: wie viele Vorlagebretter wir parallel aufbauen, ob die Komponenten in der benötigten Menge vorhanden sind und wie viele Varianten die Serie hat.

Zusätzlich gibt es bis zu 3.000 Stunden am Tag in Heimarbeit. Die nutzen wir für Vorarbeiten, nie für das Set selbst. Bei großen Serien dürfen einfache Vorarbeiten – Beileger falten, Komponenten vorsortieren, Banderolen vorfalten – zusätzlich in Heimarbeit gehen, gezählt beim Ausgeben und beim Rücknehmen; das Set selbst entsteht nach Stückliste immer in der Halle, samt Waage und 100 % Ausgangskontrolle.

Bei langen Vorlaufzeiten – etwa wenn Komponenten aus Fernost über Wochen eintreffen – sammeln wir Teile und fertige Sets am Standort Bludov mit 230 Palettenplätzen. Insgesamt verfügt die Firma über rund 1.700 Palettenplätze; die Lagerung kostet 7,50 € – 11,00 € je Palette und Monat, das Ein- und Auslagern 4,00 € – 7,00 € je Palette (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster). Wo die Hallen liegen, zeigt die Standortübersicht.

Warum beginnt jede Serie mit Stückliste und Vorlagebrett?

Die Stückliste ist die Sprache, in der Sie uns sagen, was in ein Set gehört – und die einzige, die an einem Packplatz eindeutig ist. Jede Zeile nennt Artikelnummer, Bezeichnung, Menge je Set, Variante, Position in der Schachtel und das Gewicht. Aus diesen Zeilen baut unsere Arbeitsvorbereitung eine digitale Anweisung, in der jeder Handgriff bebildert ist; so arbeiten wir seit 2019 an allen Standorten. Ein Muster einer solchen Liste zeigt diese Seite weiter unten; fehlen Ihnen Angaben, erarbeiten wir sie gemeinsam am physischen Muster.

Das Vorlagebrett setzt die Liste am Arbeitsplatz um: ein Brett mit so vielen Fächern, wie das Set Komponenten hat, jedes beschriftet und in der Reihenfolge des Einlegens. Die Mitarbeiterin greift von links nach rechts, bis das Brett leer ist; bleibt ein Fach voll, fehlt im Set etwas. Das klingt schlicht und ist genau deshalb zuverlässig – das Brett kontrolliert nicht erst am Ende, sondern bei jedem einzelnen Set. Bei großen Stückzahlen verteilen wir die Handgriffe auf mehrere Stationen einer Linie, jede mit eigenem Brett.

Das erste fertige Set dient als Maßstab für alles Weitere. Sobald alle Teile der ersten Charge im Haus sind, entstehen noch am Tag des Wareneingangs die ersten Exemplare; wir wiegen sie, messen die Zeit je Handgriff und schicken Ihnen Fotos. Mit Ihrer Freigabe beginnt die Serie am nächsten Arbeitstag. Während der Serie legen wir alle 100 Sets eines daneben und vergleichen Lage, Ausrichtung und Beileger.

Wie hilft das Sollgewicht, ein fehlendes Teil zu finden?

Jedes Set kommt auf die Zählwaage mit hinterlegtem Sollgewicht; die Toleranz liegt unter dem Gewicht der leichtesten Komponente – ist ein Teil leichter als die Waagentoleranz, etwa ein Beileger, übernimmt zusätzlich die Sichtkontrolle (Richtwert, verbindlich mit dem Erstmuster).

Das Sollgewicht bestimmen wir am Erstmuster, indem wir mehrere freigegebene Sets einzeln wiegen und die Streuung ansehen. Daraus ergibt sich die Toleranz. Sie muss eng genug sein, dass das leichteste Teil auffällt, und weit genug, dass normale Schwankungen der Füllmenge nicht ständig Alarm auslösen. Bei Kosmetik oder Lebensmitteln mit schwankender Füllung ist das eine Abwägung, die wir mit Ihnen gemeinsam treffen und im Protokoll festhalten.

Liegt ein Set außerhalb, wird es nicht nachgebessert, sondern geöffnet: Was fehlt, was ist doppelt? Erst dann geht es zurück in den Ablauf. Mehr zur Einstellung der Waage erklärt der Lexikoneintrag Sollgewicht, die Praxis dahinter der Ratgeber Sollgewicht und Toleranz.

Wer vergibt die Set-EAN, und was passiert mit den Einzelnummern?

Die Set-EAN vergeben Sie aus Ihrer eigenen GS1-Basisnummer; wir bringen das Etikett nach Ihrer Vorlage an und verdecken die Einzel-EAN der Komponenten, damit an der Kasse nur das Set gescannt wird. Welche Angaben auf das Set-Etikett und den Umkarton gehören und welche Set-EAN das Bundle bekommt, legt Ihre Fachabteilung fest – wir bringen Ihre Vorgabe an und prüfen Vollständigkeit, Reihenfolge und Ausrichtung.

Das Abdecken der Einzelnummern ist der Handgriff, der am häufigsten unterschätzt wird. Scannt die Kasse statt des Sets die Handcreme, wird das Set als Einzelartikel verkauft – und der Bestand stimmt nicht mehr. Wir lösen das auf zwei Wegen: mit einem Blindetikett über jeder sichtbaren Einzelnummer oder durch eine Lage im Tray, bei der die Codes nach innen oder unten zeigen. Welcher Weg gilt, legen wir mit dem Erstmuster fest.

Braucht ein Set mehrere Etiketten – etwa Set-EAN außen und ein Hinweis auf das kürzeste MHD der Komponenten nach Ihrer Vorgabe –, rechnen wir je zusätzliches Etikett mit 4 ct – 10 ct (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster). Kartonetikett mit Set-EAN und Stückzahl sowie ein Palettenetikett gehören zum normalen Ablauf; die NVE bringen wir an, wenn Sie sie liefern. Einzelheiten stehen unter Set-EAN und im Ratgeber Set-EAN, verdeckte Einzel-EAN und Kartonetikett.

Wie laufen Komponentenlogistik, Reserve und Restmengen?

Ein Set hat selten nur einen Lieferanten. Die Faltschachtel kommt aus einer Druckerei, das Gerät aus Asien, die Anleitung aus einer anderen Stadt. Jede dieser Teillieferungen wird bei uns gezählt, fotografiert und je Artikelnummer gebucht – auch dann, wenn sie direkt vom Lieferanten und nicht von Ihnen kommt. So sehen Sie jederzeit, für wie viele vollständige Sets die Teile reichen. Mit der Serie beginnen wir, sobald die erste Charge komplett ist; auf den letzten Karton müssen Sie nicht warten.

Planen Sie je Komponente eine Reserve ein – Kleinteile und Beileger 2–3 %, alle übrigen Teile 1–2 % (Richtwert): Sie deckt das Erstmuster, Bruch und fehlerhafte Einzelteile. Ohne Reserve kostet eine einzige zerdrückte Schachtel ein ganzes Set, weil die übrigen Komponenten dann liegen bleiben. Die genaue Höhe klären wir nach Art der Teile; Hintergründe stehen unter Komponentenreserve.

Fehlmengen melden wir am Tag des Wareneingangs, Bruch am Tag, an dem er auffällt. Ersetzt wird aus der Reserve oder durch eine Nachlieferung von Ihnen; wie das abgerechnet wird, regelt das Angebot. Was nach der Serie übrig bleibt, geht mit der Rücklieferung zurück, bleibt bis zur nächsten Charge bei uns eingelagert oder wird nach Ihrer schriftlichen Anweisung ausgesondert.

Welche Dokumentation erhalten Sie je Charge?

Nach Abschluss einer Charge schicken wir Ihnen ein Protokoll als Tabelle und PDF mit Fotos. Es nennt die Zahl der gebildeten Sets, den Verbrauch je Position der Stückliste, die Sets, die das Sollgewicht auf Anhieb erreicht haben, Fehlmengen aus dem Wareneingang, Bruch während der Arbeit und die Restmengen je Komponente. Ein Beispiel zeigen wir unten auf dieser Seite.

Bei Probensets und Starter-Kits vermerken wir auf Wunsch die Charge jeder Komponente, damit sich später nachvollziehen lässt, welche Tube in welchem Set gelandet ist. Das erleichtert Rückfragen aus dem Handel und die interne Freigabe. Ein Versprechen auf null Fehler geben wir nicht – wohl aber eine Prüfkette, die Sie nachvollziehen können: Stückliste je Set, Vorlagebrett am Packplatz, freigegebenes Erstmuster, Abgleich alle 100 Sets, Sollgewicht auf der Zählwaage, Sichtprüfung jedes Sets und Protokoll je Charge.

Wir sind nicht GMP-zertifiziert. Wir übernehmen Sekundärverpackung und Musterkonfektion nach Ihrer Vorgabe – mit digitaler Chargenführung und 100 % Ausgangskontrolle.

Welche Fehler in der Anfrage kosten später am meisten?

Die meisten Verzögerungen entstehen nicht an der Waage, sondern vor der ersten Abholung. Sechs Punkte sehen wir in Anfragen immer wieder:

  • Stückliste ohne Varianten. Die Liste nennt „Duschgel“, im Wareneingang stehen drei Duftrichtungen. Welche gehört in welches Set, und in welchem Verhältnis? Jede Variante braucht eine eigene Zeile – sonst steht die Linie, bis die Antwort da ist.
  • Faltschachtel zu klein für die Summe der Teile. Einzeln passt jedes Produkt, zusammen mit Tray und Anleitung schließt der Deckel nicht mehr. Schicken Sie uns vor der Bestellung der Schachteln ein Muster aller Teile; ein Probelauf mit fünf Sets klärt das in einer Stunde.
  • Set-EAN fehlt. Ohne Nummer kann das Set gebildet, aber nicht ausgeliefert werden. Planen Sie die Vergabe vor dem Druck der Etiketten ein.
  • Einzel-EAN sichtbar. Die Einzelnummern liegen nach dem Einlegen außen – wer das erst im Erstmuster bemerkt, braucht Blindetiketten, die vielleicht nicht bestellt sind.
  • Ungleiche Anliefermengen. 10.000 Schachteln, 9.600 Geräte, 10.400 Anleitungen: Die Serie endet bei der kleinsten Menge minus Reserve. Stimmen Sie die Bestellmengen der Lieferanten vorher aufeinander ab.
  • Beileger leichter als die Waagentoleranz. Eine Karte mit drei Gramm fällt auf keiner Waage auf, wenn die Füllmengen um fünf Gramm schwanken. Dann braucht es eine zusätzliche Sichtprüfung – das kostet Zeit und gehört in die Kalkulation.

Wer diese sechs Punkte vor der Anfrage klärt, bekommt ein Angebot, das bei der Rechnung noch stimmt. Eine vollständige Checkliste für Sets mit Aktionsbezug finden Sie im Artikel zur Set-Checkliste auf apool.de.

Wie läuft eine Anfrage ab, und was sollten Sie mitschicken?

Am schnellsten geht es, wenn Sie uns Setart, Stückzahl, Teile je Set, Wunschtermin und die Stückliste schicken – dazu Fotos des Musters oder die Maße der Faltschachtel. Elisabeth Zachová antwortet auf Deutsch unter +420 604 373 376 (Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr) oder per E-Mail an info@apool.de; ein Angebot schicken wir Ihnen binnen 24 Stunden, sobald die Unterlagen komplett sind. Das Formular dafür finden Sie unter Anfrage, den Ablauf im Detail unter So arbeiten wir.

Die Abholung organisieren wir über Partnerspeditionen innerhalb von 24 Stunden nach Auftrag, auch direkt bei Ihren Lieferanten. EU-Binnenmarkt – kein Zoll, keine Ausfuhranmeldung; Lieferschein und Pro-forma-Rechnung für den Warenverkehr genügen. Neue Sets vor dem Marktstart behandeln wir vertraulich; eine Geheimhaltungsvereinbarung unterschreiben wir vor der ersten Lieferung, wenn Sie das wünschen.

Wie prüft das Vorlagebrett die Vollständigkeit?

Pos. 3 Pos. 4 Pos. 5 Pos. 1–2 fehlt! Pos. 6 Pos. 7 Soll 512 g ± 3 g
Vorlagebrett am Packplatz: ein Fach je Stücklisten-Position. Bleibt ein Fach voll oder leer, wenn das Set geschlossen wird, fehlt ein Teil – danach prüft die Zählwaage das Sollgewicht.

Setarten

Stückliste-Muster

Stückliste „Pflegeset Trio“ – Faltschachtel mit Tray (Beispiel)
Pos.ArtikelnummerBezeichnungMenge je SetVarianteReihenfolge / LageGewicht
140-1180Faltschachtel mit Automatikboden 190 × 120 × 55 mm1–1 · aufrichten38 g
240-1181Tray Karton, 3 Fächer1–2 · in die Schachtel14 g
310-2201Duschgel 200 ml1Minze3 · Fach links, Etikett nach vorn226 g
410-2310Bodylotion 150 ml1–4 · Fach Mitte171 g
510-2402Handcreme 50 ml1–5 · Fach rechts, Kappe oben58 g
690-0033Beileger DE/AT1DE6 · obenauf4 g
790-7001Set-EAN-Etikett1–7 · Boden, über den Einzel-EAN1 g

Sollgewicht 512 g, Toleranz ±3 g – kleiner als der Beileger (4 g); das Set-EAN-Etikett (1 g) prüft die Sichtkontrolle

Wer liefert was?

Wer liefert was bei der Set- und Bundle-Bildung?
PositionWer liefert?Was wir damit tun
Komponenten (Einzelartikel)Kunde – auch in Teillieferungen von mehreren LieferantenWareneingang mit Zählung, Buchung je Artikelnummer, Meldung von Fehlmengen
Faltschachteln, Trays, Einleger, UmkartonsKunde (von Ihrem Verpackungslieferanten) – oder APOOL beschafft nach Spezifikation mit BelegAufrichten, Tray setzen, Sets bilden, kartonieren
Banderolen, Beileger, AnleitungenKunde – oder APOOL beschafft nach Spezifikation mit BelegZulegen und Verbinden nach Stückliste
Set-EAN und EtikettenKunde: Set-EAN aus eigener GS1-Basisnummer, Etiketten gedruckt oder als Druckdaten an Ihren EtikettenlieferantenAnbringen nach Vorlage, Einzel-EAN verdecken
Stückliste je Set und ErstmusterKunde – oder gemeinsam mit uns am Muster erstelltelektronische Arbeitsanweisung mit Foto je Handgriff, Vorlagebrett
Reserve je KomponenteKunde, Richtwert 2–3 % bei Kleinteilen und Beilegern, sonst 1–2 %für Erstmuster, Bruch und Teile mit Fehlern
Klebeband, Klebepunkte, PalettenmaterialAPOOL oder Kunde nach AbspracheKartonieren und Palettieren nach Packschema

Protokoll-Muster je Charge

Protokoll je Charge – Muster (Beispielzahlen)
ChargeSetartSets gebildetVerbrauch je PositionFehlmengenBruchRestmengenSollgewicht i. O.Bemerkung
S-2026-0921-01Pflegeset Trio, Tray6.000Pos. 3–5: je 6.000, Beileger 6.01207Pos. 3: 118, Pos. 6: 645.996 / 6.0004 Sets ohne Beileger – nachgelegt; 7 Tuben mit Druckstelle aus Reserve ersetzt
S-2026-0921-02Pflegeset Trio, Tray6.000Pos. 3–5: je 6.000, Beileger 6.00503Pos. 3: 115, Pos. 6: 596.000 / 6.000–
Z-2026-0922-01Zubehör-Kit, 6 Positionen2.400Pos. 4: 4.800, sonst je 2.4001200Pos. 2: 362.400 / 2.400Pos. 6: 120 Stück fehlten in Teillieferung 2 – gemeldet, nachgeliefert
Summe14.400Excel je Position12010Rückgabe oder Lager14.396 / 14.400Protokoll als Excel/PDF mit Fotos

Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.

Fragen zur Set-Bildung als Lohnverpackung

Ab welcher Stückzahl lohnt sich Set-Bildung bei Ihnen?

Eine feste Untergrenze setzen wir nicht, eine Mindestmenge gibt es also nicht; wir arbeiten vom Musterlauf bis zur Großserie. Unter etwa tausend Sets rechnen wir oft nach Stunden (14,50 € – 19,00 €, Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster), weil Stückliste, Vorlagebrett und Erstmuster sonst den Preis je Set dominieren.

Können Komponenten direkt von unseren Lieferanten kommen?

Ja. Jede Teillieferung wird bei uns gezählt, fotografiert und je Artikelnummer gebucht. Sie sehen laufend, für wie viele vollständige Sets die Teile reichen, und Fehlmengen erfahren Sie noch am Tag des Eingangs.

Legen Sie Batterien in Geräte ein?

Nein. Batterien legen wir dem Set bei, ins Gerät setzen wir sie nicht ein – das wäre bereits Montage.

Können Sie fertige Sets wieder auflösen?

Ja, das ist der Set-Rückbau: Set öffnen, Teile trennen, Set-EAN entfernen oder unkenntlich machen, Einzelware neu kartonieren und zählen. Richtwert 12 ct – 30 ct je Set (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster); gemischte Bestände rechnen wir nach Stunden. Mehr dazu unter Set-Rückbau.

Mit welcher Steuer und zu welchen Konditionen stellen Sie Sets in Rechnung?

Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an. Unsere Konditionen werden individuell im Angebot vereinbart.

Alle Leistungen

Angebot in 24 Stunden – Erstmuster gewogen am Tag des Wareneingangs

Nennen Sie Setart, Teile je Set und Stückzahl: Sie bekommen Preis je Set, Termin fürs Erstmuster und die Frachtkosten. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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